Sex am Strand – welche Strafen erwarten dich?
7. Dezember 2010 | Von Tanja | Kategorie: PlaudereckeUrlaubszeit! Wer denkt da nicht an einen romantischen Sonnenuntergang, rauschende Meereswellen, ein oder besser zwei Gläschen Wein und schon ist man mit seiner Urlaubseroberung am Werke – natürlich am Strand und unter freiem Himmel. Ja das ist absolut eine verlockende Vorstellung.
Doch aufgepasst – in den meisten Urlaubsländern drohen saftige Strafen.
In Deutschland kannst du mit einer Freiheitsstrafe von einem Jahr rechnen, das “plus”, es sind keine Geldstrafen festgelegt – hmmm. In Österreich kannst du bis zu sechs Monaten hinter Gittern ausfassen und zusätzlich mit einer Geldstrafe in der Höhe von 360 Tagessätzen. Man müßte jetzt noch wissen wie hoch wohl so ein Tagessatz ist?
200 Euro kannst du berappen und bis zu zwei Monaten hinter Gitter landen – das erwartet dich in der Türkei. Das absolute “Schnäppchen” wartet auf dich in Kroatien mit bis zu 30 Tagen hinter Gitter und einer Geldstrafe von 150 Euro. Teuer wird es allerdings in Frankreich mit einer Strafe bis zu 15.000 Euro und einer Haftstrafe bis zwölf Monaten. Und das im Land der Liebe – das soll einer verstehen?
In Italien kannst du bis zu 24 Monaten von der Bildfläche verschwinden und mit 300 Euro Bußgeld ist zu rechnen, wenn du beim Sex am Strand ertappt wirst. Griechenland wartet ebenfalls mit bis zu 24 Monaten Haft auf dich wobei eine Geldstrafe nicht festgelegt ist.
Keine Geldstrafen erwarten dich in Ägypten, dafür wanderst du bis zu 36 Monate hinter Gitter und in Dänemark sogar bis zu 48 Monate und der Höhepunkt, in Marokko kannst du mit mehreren Jahren rechnen. Na das nenn ich “Urlaubsverlängerung”
Ohne gesiebte Luft zu atmen kommst du in Schweden davon, dafür werden 50 Euro pauschal kassiert – klingt doch irgendwie verlockend. Einwenig teurer ist es in Thailand mit bis zu 500 Euro für dein öffentliches Sexabenteuer.
Absolut unvergesslich wird es in Spanien. Du kommst zwar nicht hinter Gitter aber die Geldstrafe kann bis zu 75.000,– Euro betragen. Das wäre mit Sicherheit ein unvergesslicher “One night stand”. Nur woher nimmt man soviel Geld? Bei seiner Hausbank wohl kaum! Möchte nicht in die Situation geraten und meinem “Banker” erklären zu müssen wofür ich soviel Geld benötige.
Aber ich weiß auch, wo man noch seine Leidenschaft ausleben kann ohne gleich den Konkurs anzumelden oder für einige Zeit die Welt nur durch Gitter betrachten kann. Also auf nach nach Bulgarien, Jamaika, Kanada oder Norwegen. In diesen Ländern bekommt man höchstens eine Verwarnung.
Na da hab` ich ja dieses Jahr Glück gehabt, dass ich den Urlaub in Norwegen verbracht habe.